Satzung

Die Satzung ist gültig ab 05.12.2013

Satzung         

§ 1 Name, Sitz

Die Spielgemeinschaft führt den Namen „Berliner Doko Bären“. Sitz und Gerichtsstand ist Berlin.

§ 2 Aufgaben und Ziele

Die Berliner Doko Bären widmen sich der Pflege und Verbreitung des Doppelkopfspieles nach den Regelns des DDV in geselliger Atmosphäre, insbesondere der Werbung neuer Interessenten. Es muss aber nicht unbedingt nur nach DDV-Regeln gespielt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

a) Jede volljährige Person kann in den Verein aufgenommen werden, wenn sie zuvor vier Mal an Spielabenden teilgenommen hat. Mit der Mitgliedschaft wird die Satzung  der Spielgemeinschaft anerkannt.

Die Aufnahme in den Verein ist beim Vorstand schriftlich zu beantragen. Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstands besteht die Möglichkeit der Beschwerde bei der Mitgliederversammlung. Diese entscheidet endgültig mit einfacher Mehrheit über den Aufnahmeantrag.

b) Die Mitgliedschaft des Vereins besteht aus Erstmitgliedern, Zweitmitgliedern von Partnervereinen, Zweitmitgliedern sowie aus Fördermitgliedern.

Erstmitglieder können keine weitere Erstmitgliedschaft in einem Verein des Deutschen Doppelkopfverbandes besitzen.

Zweitmitgliedern von Partnervereinen sind auf der Basis der Gegenseitigkeit (Partnerschaftsvertrag) die vollen Mitgliedschaftsrechte innerhalb des Vereins zuzuerkennen. Über den Abschluß eines Partnerschaftsvertrages mit einem anderen Verein des Deutschen Doppelkopfverbandes entscheidet die Mitgliederversammlung.

Zweitmitglieder müssen bei Eintritt in den Verein die Erstmitgliedschaft in einem anderen Verein des Deutschen Doppelkopfverbandes glaubhaft nachweisen. Sie nehmen gleichberechtigt am Spielbetrieb teil und besitzen auf der Mitgliederversammlung das Rederecht.

Fördermitglieder unterstützen den Verein regelmäßig durch Geld- oder Sachspenden bzw. durch Dienstleistungen. Sie dürfen auf Einladung des Vorstandes an Veranstaltungen des Vereins teilhaben (gegen einen angemessenen Kostenbeitrag) und durch den Spielleiter als Gast zum Spielbetrieb eingeladen werden. Der Vorstand führt eine Liste der Erst-, Zweit- und Fördermitglieder.

§ 4 Mitgliedsbeiträge

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Diese sind gemäß des Beschlusses der Mitgliederversammlung zu bezahlen.

§ 5 Ende der Mitgliedschaft / Ausschluss vom Spielbetrieb

Die Mitgliedschaft endet durch:

a) den Tod

b) den Austritt

c) den Ausschluss von der Spielgemeinschaft und vom Spielbetrieb

Drei Mitglieder der Spielgemeinschaft können den Ausschluss eines Mitgliedes oder Gastes beim Vorstand schriftlich unter Angabe von Gründen beantragen. Der Vorstand muss daraufhin sofort eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die Versammlung muss innerhalb der nächsten vier Wochen nach Eingang des Antrages stattfinden. Das Mitglied kann mit einfacher Mehrheit aus der Spielgemeinschaft ausgeschlossen werden. Eine Enthaltung bei der Abstimmung ist nicht möglich.

Eine Austrittserklärung muss bis zum 30.11. eines jeden Jahres schriftlich beim Vorstand vorliegen.

Unterbleibt dies und ist der Beitrag für das nächste Jahr noch nicht bezahlt, verliert derjenige sämtliche Ansprüche auf Förderung/ Vorteile/Weihnachtsfeier usw.

Im Einvernehmen mit dem Kassierer oder Vorsitzenden ist es möglich, den ausstehenden Beitrag bis zu dem Spieltag nach dem 15.12. oder bis zum Tag der Weihnachtsfeier zu bezahlen.

Vorzeitig ausgeschiedene Mitglieder verlieren sämtliche Ansprüche gegen die Spielgemeinschaft und deren Vermögen.

In jedem Fall erfolgt keine Rückerstattung von Mitgliedsbeiträgen, ausgenommen vorausbezahltes Spielgeld.

d) vorübergehende Stilllegung der Mitgliedschaft.

Bei groben Verstößen haben jeweils der Spielleiter und der Vorsitzende das Recht, jedes Mitglied und jeden Gast vom Spielbetrieb für diesen Abend sofort auszuschließen und ggf. zu entfernen.

§ 6 Rechte der Mitglieder

Mitglieder nach § 3 b Satz 2 und 3 haben das aktive und das passive Wahlrecht. Alle Erst- und Zweitmitglieder sind berechtigt, im Spielbetrieb die Ausstattung der „Berliner Doko Bären“ zu nutzen.

§ 7 Organe der Spielgemeinschaft

Die Organe der Spielgemeinschaft sind:

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand

§ 8 Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der „Berliner Doko Bären“ und ist mindestens einmal jährlich im Zeitraum zwischen dem 1. November und dem 15. Dezember als Jahreshauptversammlung durchzuführen. Teilnahmeberechtigt ist jedes Mitglied, auch nach § 5 d) vorübergehend Ausgeschlossene.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) wird vom Vorstand einberufen. Die Einladung zur Mitgliederversammlung hat 4 Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich im Vereinslokal zu erfolgen. Die Tagesordnungspunkte können bis 2 Wochen vorher eingereicht werden. Sollten Mitglieder in dieser Zeit nicht am Vereinsabend teilgenommen haben, so sind diese ordnungsgemäß bis 2 Wochen vorher schriftlich zu benachrichtigen.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn alle Erstmitglieder ordnungsgemäß eingeladen wurden und kein Protest ergeht.

Außerdem hat der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung gemäß § 5 Abs. 1c der Satzung oder eine ordentliche Mitgliederversammlung auf Antrag von mindestens 30 % der Mitglieder einzuberufen.

3. Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

Wenn wegen Rücktritts weder der 1. Vorsitzende noch der Stellvertreter im Amt ist, leitet das an Lebensjahren älteste Mitglied die Versammlung ein.

4. Die Mitgliederversammlung entscheidet grundsätzlich mit Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung unterliegen insbesondere:

a) mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder über

– die Entlastung des Vorstandes und des Kassierers

– die Wahl der Vorstandsmitglieder

– die Wahl des Kassenprüfers

– das Beschließen von Anträgen

– den Ausschluss von Mitgliedern

– die Spielordnung

b) mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder über

– Satzungsänderungen

– die Auflösung des Vereins

5. Die Mitglieder des Vorstandes sind einzeln in offener Wahl zu wählen, sofern kein Antrag                        auf geheime Wahl gestellt wird.

6. Anträge zur Mitgliederversammlung können sowohl vom Vorstand als auch von jedem Mitglied gestellt werden.

7. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

8. Beschlüsse sind für jedes Mitglied verbindlich.

9. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es ist den Mitgliedern möglichst innerhalb eines Monats zur Kenntnis zu bringen.

§ 9 Der Vorstand

1. Der Vorstand der Berliner Doko Bären wird für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt und besteht aus 5 Mitgliedern. Bei weniger als zu erwartenden 15 Mitgliedern kann er auf 3 reduziert werden. Der Antrag auf Verkleinerung wird vor den Wahlen vom Vorstand gestellt. Die Wahl für den Vorsitzenden erfolgt mit einfacher Mehrheit. Treten mehr als 2 Kandidaten an, erfolgt eine Stichwahl unter den beiden Kandidaten, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben. Anschließend werden 4 (2, wenn verkleinerter Vorstand) weitere Mitglieder gewählt. Die Aufgabenverteilung erfolgt vorstandsintern für folgende Aufgaben:

 

a) Kassenwart

b) Sportwart (Spielleiter)

c) Schrift- und Listenführer

d) Öffentlichkeitsarbeit (Werbung, Organisation)

e) Vereins-Internetseite

f)  Geschäftsführer

Sollte ein Aufgabenbereich nicht besetzt werden können, kann dieser Bereich an ein Vereinsmitglied vergeben werden, das nicht Mitglied des Vorstandes ist, diesem gegenüber jedoch verantwortlich.

Unter den 4 nach dem Vorsitzenden gewählten Vorstandsmitgliedern wird der Stellvertretende Vorsitzende gewählt.

2. Der Vorstand besteht nach § 26 BGB ff. aus den von der Mitgliederversammlung gewählten Personen und hat nach den angegebenen Paragraphen tätig zu sein.

3. Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung durch und bestimmt in ihrem Rahmen die Arbeit der Spielgemeinschaft. Entscheidungen des Vorstandes können   innerhalb von vier Wochen beim Vorstand eingelesen werden.

4. Scheiden ein oder mehrere Mitglieder des Vorstands vorzeitig aus, so können die verbleibenden Vorstandsmitglieder bis zur nächsten Mitgliederversammlung weiter tätig sein, wenn nicht mindestens 2 Vorstandsmitglieder oder mindestens 3 andere Vereinsmitglieder eine sofortige Neuwahl auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung fordern.

Scheidet der Vorsitzende und sein Stellvertreter vorzeitig aus, so muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand wählen. Die Amtszeit des neu gewählten Vorstandes wird durch die Versammlung geregelt.

§ 10 Kassen- und Geschäftsführung

1. Der Kassenwart und der Geschäftsführer sind für die ordnungsgemäße Abwicklung der Kassen- bzw. Geschäftsführung verantwortlich.

2. Am Ende des Geschäftsjahres ist ein Geschäftsbericht zu erstellen und dem Vorstand vor der Jahreshauptversammlung vorzulegen. Das Geschäftsjahr läuft vom 1.11. bis zum 31.10. des folgenden Jahres.

3. Der Jahreshauptversammlung ist der Geschäftsbericht zur Genehmigung vorzulegen.

§ 11 Kassenprüfer

1. Die Mitgliederversammlung wählt ein Erstmitglied zum Kassenprüfer, das nicht dem Vorstand angehören darf. Der Kassenprüfer ist nur der Mitgliederversammlung gegenüber verantwortlich und verpflichtet, mindestens einmal jährlich eine Kassenprüfung vorzunehmen.

2. Der Kassenprüfer wird für zweiJahre gewählt. Nach Ablauf der Amtsperiode ist eine Wiederwahl möglich.

§ 12 Auflösung der „Berliner Doko Bären“

1. Die Auflösung der „Berliner Doko Bären“ kann nur durch die Mitgliederversammlung erfolgen. Voraussetzung ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Erstmitglieder, gemäß § 8.4.b) dieser Satzung.

2. Vor der Auflösung sind alle bestehenden Verbindlichkeiten und Rechtsgeschäfte abzuwickeln.

Das Restvermögen ist einer wohltätigen Einrichtung zu spenden. Diese Einrichtung bestimmt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

§ 13 Spielordnung als Anhang der Satzung

1. Die Spielordnung regelt:

a) Den Ablauf der Spiel- und Wertungsabende

b) die Auswertung der Spielabende für die Vereinsmeister

c) die Qualifikation zur Teilnahme an der Regionalmeisterschaft (Vereinsstartplatzvergabe)

d) die Durchführung vereinsinterner Turniere

e) die Durchführung von Freundschaftsturnieren

f) die Anzahl der Mannschaften und Aufteilung der Personen dazu nach Rücksprache mit den einzelnen Personen zur Teilnahme an der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft (DMM).

Anhang: Änderungen an der Spielordnung können auf einer Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit neu beschlossen werden.

§ 14 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung vom 29.11.2012 mit Wirkung vom 30.11.2012 in Kraft. Alle vorherigen Satzungen verlieren ihre Gültigkeit im gleichen Moment.

Spielordnung

Auswertung

Alle Punkte werden sowohl am Montag als auch am Donnerstag addiert und der Durchschnitt gebildet. Nach der 50. Runde erfolgt eine Bonusgutschrift pro gespielte Runde von 0,03.

In die Jahreswertung kommt nur derjenige, der mindestens 50 Runden gespielt hat.

Vereinsmeister wird der Spieler, der den höchsten Durchschnitt aus beiden Spieltagen erreicht und mindestens 50 Gesamtrunden gespielt hat.

Förderung der Mitglieder

Für Veranstaltungen des DDV (Mitgliederversammlung = nur ein Auto), Auswärtsspiele der Mannschaften, RM, DEM und BL werden die gesamten Fahrtkosten nach Tankquittung und Glaubhaftmachung der gefahrenen Kilometer übernommen.

Weiterhin übernimmt der Verein (wie bisher auch) die Startgelder für die RM, DEM, DMM und BL.

Gäste, die noch nie in einem Dokoverein gespielt haben, werden vom Vorsitzenden oder Spielleiter mit ausgesuchten Spielern an einen Übungstisch platziert. Die Spieler werden vorher gefragt, ob sie an dieser Runde teilnehmen wollen. Die Punkte der Runde werden nicht gezählt, die Runde aber als gespielt gewertet, d. h. alle Teilnehmer dieser Runde spielen eine Null-Runde. Die dann gespielten Runden mit neuen Gästen werden bewertet, es bleibt also beim alten Punktestand.

Sollte ein Gast oder Mitglied zwar schon öfter mitgespielt haben, aber noch etwas unsicher ist, sollte versucht werden, dass der(die)jenige an einem 4-er Tisch spielt..

Siegerehrung

Die Siegerehrung findet  bei der Weihnachtsfeier statt. Sollte nach der Weihnachtsfeier noch ein Spieltag stattfinden, so zählt dieser schon für das neue Jahr.

Verschiedenes

Soli sollten auf dem Spielzettel zukünftig nur noch mit +9, +12, +15, -3, -9 usw. notiert werden..  Die Vergabe von Strafpunkten kann am Tisch geregelt werden. Wenn dies zu großen Unstimmigkeiten am Tisch führt, kann ein neutraler Mensch herbei gerufen werden, der dann nach „Inaugenscheinnahme“ der Karten die Strafpunkte verteilt. Dazu ist erforderlich, dass alle Karten im Falle eines Protestes zwecks Prüfung des Sachverhaltes unverändert auf dem Tisch bzw. in der Hand verbleiben. Werden Karten im Falle eines Protestes vermischt oder einigen sich alle Spieler am Tisch, werden keine Strafpunkte verteilt.

(Falls ein Mitspieler zu Auswärtsfahrten schon morgens im angetrunkenen Zustand zum Treffpunkt erscheint, bleibt dem Fahrer überlassen ihn mitnehmen oder nicht.)

Wenn auf einem Spielzettel fehlerhafte oder ungenaue Angaben vorhanden sind, können offensichtliche Rechenfehler durch den Listenführer korrigiert oder andernfalls durch Rücksprache mit den beteiligten Spielern versucht werden, den Sachverhalt zu klären.

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