Dreierturnier am 3./4./5. Oktober 2014

Turnierbericht erstes Dreierturnier am 3./4./5. Oktober 2014 in Berlin

3 Turniere – 3 verschiedene Sieger aus Berlin

Und da waren sie wieder, die 3 Probleme: Ich hatte mir das Konzept nach Studium des Kalenders schon im Sommer 2013 ausgedacht hatte, im Jahr 2014 im Herbst noch Ranglistenturniere in Berlin auszurichten, statt im Frühjahr, wo sich die Termine stapeln. Flugs meldeten wir die Turniere bei Hans-Dieter an und ernteten sowohl Lob, als auch Kritik für unser Unterfangen. Mir war das alles egal, hielt ich doch die Idee für gut. Besonders die Aufteilung, mit Freitag ABG BÄR, Samstag DD OBÄR und Sonntag B FTON als Ausrichter. Damit konnten 3 Bundesländer für die Länderwertung angeboten werden. Dies wertete die Attraktivität deutlich auf. Zu dem Zeitpunkt wusste ich ja noch nicht, mit welchen Problemen wir noch zu kämpfen hatten…………………

Einladungen schreiben, Werbung machen, Preise einkaufen usw., war ja nicht das Problem, das schaffen die Vereine auch ohne meine Hilfe. Als ich noch ein Bär war, hatte ich damit auch nichts zu tun. Schiedsrichter hatten wir auch genug, also auch hier Entwarnung. Dass der Ausrichter von Sonntag, B FTON, der Unterstützung der Berliner Vereine bedurfte, war von vornherein klar. Besonders hat sich hier Ulrich Keil ins Zeug gelegt. Dann kam der Schock: Die Ausrichtung wurde kurzfristig 1 Woche vorher komplett abgesagt. Um das Dreiländer-Turnier durchführen zu können, übernahmen die Berliner Bären die Ausrichtung. Wegen der knapp bemessenen Zeit wurde sich für ein reines Geldturnier entschieden und dies fand auch allgemeinen Anklang.

Leider war das Anmeldeverhalten der Spieler mal wieder verbesserungswürdig, so fielen an allen drei Tagen mehr als 10 angemeldete Teilnehmer aus. Leider wurden wir am ersten Turniertag dabei auf dem falschen Fuß erwischt, hatten ein leichtes Listenchaos und behoben dieses dann immerhin schon bei der dritten Auslosung, Danke hier noch mal an die Geduld aller Anwesenden.

Bei 76 Teilnehmern am Freitag verlief der Rest dann eher unspektakulär, zum Schluss setzte sich Christian „Bildchenwerfer“ Enz mit + 104 Punkten vor Ralf Schmidt durch und sicherte sich damit seinen ersten Turniersieg. Die ganz Harten, also etwa zwei Drittel aller Teilnehmer, spielten dann abends und nachts noch weiter. Einige der wieder 76 Teilnehmer waren am Samstagmorgen zum Meldeschluss eher körperlich als geistig anwesend. Dies galt natürlich nicht für die Ausrichter, die nach dem „Üben“ von Freitag alles unter Kontrolle hatten. So ging es pünktlich um 10:30 los. Da ich diesmal Schiri war, konnte ich den Verlauf besser beobachten: So legte Ralf Schmidt mit +85 Punkten in der ersten Runde los wie die Feuerwehr, obwohl er nach eigener Aussage „keine guten Karten gehabt hätte“. Wilma als Leidtragende sah das wohl anders. Nachdem Ralf in der 2 Runde von Christian Matheus mit über 30 Nassen gestoppt wurde und Dirk Weber mit einer +79 Runde die Führung übernahm, bahnte sich zum Ende der 3. Runde ein Fünfkampf zwischen Eva Stoebe, Dirk Weber, Fabian Godglück, Ralf Schmidt und Oliver Falkenberg an. Erst in den letzten Spielen schlug Eva dann noch mal zu und sicherte sich mit + 130 Punkten ihren zweiten Turniersieg in diesem Jahr. Fabian und Ralf mussten sich mit den Plätzen begnügen. Mit + 195 Punkten übernahm Ralf Schmidt aber die Führung in der Gesamtwertung.

Am Sonntag waren dann, teilweise aus taktischen Gründen, nur noch 72 Teilnehmer am Start. Und wieder ging es mit einer hohen Runde los, Arnd Menke ließ mit einer + 83er Runde auch Johannes von Senkowski keine Chance und legte in der 2. Runde noch mal nach. Das Zwischenergebnis sah dann die Führende Petra Besier mit + 106 Punkten vor 2 Punktgleichen mit + 102 Punkten. Beim Aufhängen der Listen witzelte ich noch, dass der Sieg dann wahrscheinlich mit + 85 weggehen würde. Ich konnte ja nicht ahnen, wie Recht ich hatte. Alle Führenden kassierten in der 3. Runde, teilweise auch reichlich und der Sieger mit + 87 Punkten war dann Peter Hoelig, der einzige Teilnehmer von B-FTON. Den hatte keiner auf der Rechnung, da er erst in der letzten Runde mit einer +77 Runde den Turbo gezündet hatte.

Die Gesamtwertung aller drei Tage konnte dann Dirk Weber mit 180 Punkten vor Jürgen Eich (158) und Ralf Schmidt (136) gewinnen. Das dafür zusätzlich kassierte, komplett ausgeschüttete Preisgeld, zusammen mit den von den Berliner Bären gestifteten Honigbärchen, die sich wie immer einer großen Beliebtheit erfreuten , wurde natürlich auch gerne genommen.

Nachdem es am Freitag schon aussah, als ob Andreas Richteweg in der Bundesländerwertung nicht mehr aufzuhalten wäre, kommt es jetzt wohl erst beim letzten Turnier in Bremen zum Showdown, da Dirk Weber als erster Verfolger doch in Reichweite erscheint.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Turnierkonstellation ein voller Erfolg war, die Teilnehmerzahlen stimmten, der Wettergott war uns wohl gesonnen und auch einige „Weitgereiste“ fanden Ihren Weg nach Berlin. So setzte sich zum Beispiel auch Horst Griffaton einfach alleine in den Zug um seine Runden noch voll zu spielen um sich für die DEM 2015 zu qualifizieren (was ihm ja auch gelang). Sonntagabend setzen wir ihn dann 2 Minuten bevor der Zug einrollte wieder am Bahnhof ab, nachdem unsere „Absackerrunde“ doch etwas länger dauerte. Ich weiß gar nicht, warum er da so nervös im Auto wurde……………

Ich hoffe, wir sehen uns alle bald wieder.

Dirk van der Wehr, Fuchsexperten Berlin

für die Vereine B BÄR, ABG BÄR und DD OBÄR

Einladung

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